Archive for Netzkultur

AmieStreet - DRM Free Music Distribution Reloaded

Alex machte mich vor kurzem indirekt auf dieses relativ junge und meiner Meinung nach genialem Musikportal aufmerksam.

“Amie Street bietet DRM-freie Musik, also digitale Musik ohne Kopierschutz, zum käuflichen Download an und lässt den Markt die Preise regulieren: Anfangs sind die Songs einer neuen Veröffentlichung kostenlos, mit zunehmender Downloadzahl steigt jedoch der Preis bis auf höchstens $ 0,98 pro Song.”

Dazu gibt es natürlich wieder eine social network Komponent (wer diese Musik gekauft hat, hört auch…, Freundesempfehlungen, usw.)

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VisualDNA

Der Titel lässt einen vermuten, dass die folgenden Zeilen sich mit einem Manga beschäftigen. Dieses ist jedoch falsch…
Ein Freund machte mich gerade mit folgenden auf eine Website mit wohl neuem Konzept aufmerksam: “interessante Partner-Findungs-Seite: imagini.net“. Zuerst ein wenig geschmunzelt, wurde ich jedoch neugierig und hab mir das Ganze mal angeschaut…

Das Prinzip beruht darauf, dass man sich durch Selektion von Bildern, welche einem zu einem bestimmten Thema am geeignetsten repräsentiert, beschreibt. Ähnlich wie bei Fragenkatalogen in Frauen- bzw. Teeniemagazinen wurde jeder Wahlkombination bestimmte textuelle Beschreibungskriterien zugeordnet. So kann man anschließend also erfahren, was für ein “Typ” man ist. Diese Auswahl wird anschließend noch mit anderen Mitgliedern gematcht.

Anlässlich des 14. Februars gibt es noch ein weiteres, unabhängiges Feature - den Imagini Valentine Gift Finder, welcher wohl analog zum ursprünglichen Gift Finder funktioniert.

Auch wenn ich die Wahl nicht immer 100%ig durchdacht, sondern eher nach dem Prinzip “Spontan gefällt mir das was ich sehe” beantwortet habe… hier ist das Ergebnis vom Imagini Valentine Gift Finder, der mich wie folgt beschreibt:

Das lasse ich einfach mal unkommentiert so stehen.

Trotz der vielen Mühe die sich die Macher hinter der ganzen Umsetzung zweifelsohne gemacht haben, sehe ich selbst in dem ganzen nicht mehr als ein nettes Spielzeug was man wohl ein paar Mal besuchen kann.

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Sneak peak - Neue Trillian Version

Cerulean Studios kündigt eine neue Version seiner Multimessengersoftware Trillian für Windows an. Sie trägt den Namen Trillian Astra und bietet der Präsentation nach wohl im wesentlichen eine Menge neuer Integrationsmöglichkeiten aktueller Webtechnologien und das ganze unter neuem Design, welches mich ein wenig an das Apple iPhone erinnert ;-)
Hier nun ein paar Features, die mir besonders ins Auge gefallen sind:

  • SocialWidgets. Ersetzen wohl ein wenig die Plugins. Sie repräsentieren auf niedliche Art diverse Dinge, wie Favoriten, Flickr Pages, etc. Astrabenutzer kriegen zudem anscheinend eine Profile HTML Page im Web, worüber andere diese Informationen einsehen können. Die Widgets sind kleine Flashmovies und jeder Flashentwickler darf eigene Widgets beisteuern.
  • Die komplette Kontaktliste wird Serverseitig gespeichert.
  • MySpace and GoogleTalk wird integriert.
  • Multiple Filetransfer wird vereinfacht. Einige Services unterstützen keine Mehrdateiübertragungen, daher werden diese nun einfach on-the-fly in eine ZIP Datei gepackt und somit als eine Datei übertragen.
  • Man kann seinen Status zukünftig auch adhoc setzen und muss diese nicht erst zu seinem Profil hinzufügen.
  • Tablett PC Benutzer können nun auch mit ihrem  Zeigestift im Nachrichtenbereich zeichnen. Abhängig vom Service wird diese Handzeichnung dann als grafische Nachricht übermittelt.
  • Buzzing unter entsprechenden Kontakten (Serviceabhängig) wird unterstützt.
  • Man kann nach Kontakten suchen, wodurch die Liste spontan angepasst wird. Suchkriterien sind Servicename, Realname und Nickname bzw. Screenname. Das ganze trägt einen Namen, der wiedermal sehr an Apple erinnert: “Spotlight search”.
  • Optische Features wie Größenanpassung der Fensterhöhe und das automatische verschwinden von Scrollbars, wenn sie nicht gebraucht werden, wurden ebenfalls angekündigt.
  • Das Astra-Protokoll liegt offen.

Nunja, was ich weiterhin schade finde ist, dass auch dieses Mal keine Hinweise darauf gegeben sind, dass die Software für andere Betriebssysteme wie Linux oder Mac OS X portiert wird.

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Neue Kategorie: podcasts

Hinweis auf ein kleines Miniupdate: Analog zu blogroll starte ich nun eine neue Sektion namens “podcasts”. Hier werde ich in zukunft all die Podcasts auflisten, die ich regelmäßig höre. Gerade für mobile mp3player-Besitzer mag dieses ggf. interessant sein (Gruß an Simon).

Und dann noch kurz zwei Linktipps:

  • Wer es leid ist, seinen Kollegen und Eltern einfachste Dinge, wie die verwendung eines Browser (hier Firefox, nun auch für Version 2.0) immer wieder erklären zu müssen, sollten ggf. diesen Link weiterempfehlen: http://firefox-anleitung.net
  • Wer gerne über Screencasts bzw. Tutorials in Videoform etwas erklärt bekommt, bzw. auch selbst diese eLearning-Methode anwenden möchte, sollte sich mal hier umschauen: http://www.screencasting.de

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Donnerstagabend Links

Guten Abend.

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Good bye killergames?!

Von der Diskussion wird wohl mittlerweile schon jeder etwas mitbekommen haben. Leider weiß ich selbst nicht, was ich trauriger finden soll: Der Grund der hinter all dem steht oder diese unglaubliche Medienhysterie, so das auf einmal jeder glaubt eine berechtigte Meinung dazu zu haben. Ja selbst bei Wikipedia findet sich mittlerweile schon ein Eintrag zu dem Thema - natürlich exklusiv auf Deutsch.

Für mich selbst kann ich nur sagen, daß ich seit dem ich tippen kann Killerspiele gespielt habe, ohne dabei einen Elternteil an der Schulter gebraucht zu haben und jetzt dennoch von Realität und Fiktion unterscheiden kann.
Trotz gelegentlich schlechter Noten, Streitereien auf den Schulhöfen oder Meinungsverschiedenheiten mit den Eltern habe ich nie mit dem ernsthaften Gedanken gespielt jemanden umzubringen.

Ich teile in etwa die Meinung mit dem Kinder- und Medienpsychologen Herrn Wolfgang Bergmann, die man durch dieses Interview nachvollziehen kann.

Quintessenz ist mal wieder, daß es immer einfacher ist einen Sündenbock zu finden, statt sich mit den eigentlichen, schwerwiegenderen Problemen auseinanderzusetzen.

Daß es in Deutschland einen ernst zu nehmenden und somit umsatzstarken Markt für Computer- und Videospiele gibt wissen wir spätestens seit gestern. Beim Verkaufsstart der Nintendo Wii booten sich ähnliche Bilder, die wir bislang nur aus Japan und bestenfalls Amerika kannten. Auch wenn Spiele von Nintendo nicht gerade den Ruf ernten realistische Unterhaltung zu bieten, so läßt sich vielleicht einiges von dem familienfreundlichen Konzept abgucken. Werden wir also hierzulande vielleicht bald nur noch in Papierfliegern gegnerische Modellbauflugzeugträger angreifen, oder als bewegliche Comicfiguren durch die virtuellen Korridore hetzen?

Spinnen wir die Auswirkungen doch ruhig ein wenig weiter. Crytek, ein Vorreiter in Sachen Ego-Shooter zieht um und entwickelt nur noch im Ausland. Weitere Generationen von deutschen Spiele-Herstellern, die versuchen im derzeit umsatzstärksten Spiele-Genre Fuß zu fassen, wird es in Deutschland nicht weiter geben.

Ähnlich wie es wohl auch den Spielern gehen. Strafbar machen, kompletter Verzicht oder den Urlaub im nahen Ausland verbringen und dort spielen gehen.

Kurz hinter den anliegenden Grenzen wird man schon die ersten Spieleshops sehen und ein Teil der dänischen Ferienwohnungen werden vernetzt und zur LAN-Party Area umfunktioniert.

Na denn – Happy fragging – solange ihr noch könnt!

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the daily drawing dot com

Für alle die gerne zeichnen und sich mit Konzeptart befassen habe ich hier einen Link eines Künstlers, der die entstehung seiner Werke mit der Kamera filmt. Auf thedailydrawing.com findet ihr tägliche Zeichnungen auf Video. Er arbeitet mit der klassischen Variante per Zeichengerät und Papier als auch mit neusten Methoden wie zbrush und Zeichentablett. Der eine oder andere Trick lässt sich da sicher abschauen. Viel Spaß.

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Das Klick & Blöd-System

Da ich im Moment so ziemlich jeden 3. Tag auf der 4players Site nach neuen news bezüglich der Nintendo Revolution Spielekonsole ausschau halte, bin ich gestern Abend auf folgende Kolumne gestoßen.

Dazu kann ich eigentlich nur sagen: Richtig so!

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Die Google Story

Als ich neulich (in der vorlesungsfreien Zeit) die Hallen meiner Fachhochschule besuchte, um ein paar Bücher der FH-Eigenen Bibliothek zurückzugeben, fiel mir ein größes Werbeplakat über ein neu erscheines Buch zum Thema Google auf.
Gut, klar das wir Informatikstudenten da die richtige Zielgruppe sind, aber da mir die knapp 20 Euro bislang etwas zuviel für einen Blindkauf waren, habe ich gegooglet (*g*) und bin dabei auf eine recht gut geschriebene Artikelsammlung aus insg. 4 Teilen gestoßen. Diese sind hier zu finden (1 2 3 4).

Und da ich gerade bei dem Thema bin möchte ich auf den auch schon etwas betagten Medienkritischen Film Google Epic hinweisen. Hier findet man die deutsche Version.

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Grup Tekkan - Gehypter Wahnsinn!?

Gut, der Hype darum ist gottseidank schon etwas abgeschwächt. Mich hat es nur gewundert, dass daraus überhaupt erst so ein riesen Hype geworden ist. Nachdem ich nun mehrere Artikel über dieses Video in anderen Blogs gelesen habe, will ich hier nochmal eine kleine Zusammenfassung schreiben.

Nachdem ich vor einiger Zeit von einem Freund, der gerne aktuelle Neueinsteiger bei youtube.com betrachtet, bewerten und bei positiven Ausgang diesen Verfahrens auch gerne mal seine Freundesliste damit nervt, erstmals davon Wind bekomme habe, habe ich mir die ersten 5 Sekunden gegönnt und es danach gleich wieder aus dem Gedächnis verschwinden lassen.
Gerade deswegen war ich so überascht. als ich gut 3 Tage später von so vielen anderen Seiten davon Wind bekommen habe - sollte dieser besagte Freund echte Trendscout-Qualitäten besitzen!?
Zu sehen gab es eigentlich nur ein mittelmässig gut umgesetztes Musikvideo.
Vermutlich selbst-inszeniert von ein paar pubertierenden Teenagern, die möglicherweise zu Hause mit einem Abklatsch einer Musicmaker Software ihren ersten Hit zusammengebastelt hatten. An der Qualität mangelte es jedoch - meiner Meinung nach - zumindest sosehr das ein gleichwertiges Produkt bei DSDS ohne umwege von Dieter in der Vorrunde nach Hause geschickt werden würde.

Trotzdem, dass Video kam an und egal ob mit positiver oder negativer Einstellung zum Inhalt, es wurde diskutiert und verlinkt. In vielen Fällen sicher auch nur um dabei zu sein oder wenigstens ein paar Hits mehr zu erhaschen (ja gut, letztlich mache ich nun auch nichts anderes :-)
Kein großes Wunder das es nicht lange gedauert hatte bis die ersten Coverversuche auftauchten.
Bemerkenswert sind dabei zwei Zitate, die ich auf Spreeblick gefunden habe:

Quote 1: ‘(Anmerkung: Die Autoren des Originals könnten sich bitte mal per Mail melden, hier trudeln Anfragen von Plattenfirmen ein.)’

Quote 2: ‘Sorry, ich muss die Kommentare auch hier dicht machen, da die Seite den Server total in die Tiefe zieht. Derzeit greifen pro Sekunde (!) drei Leute auf die gleiche Seite zu, wir machen sie daher statisch, was jedoch die Kommentare unmöglich macht. Wenn sich alles etwas beruhigt hat, wird wieder angeschaltet.’

Wer bis jetzt aufmerksam mitgelesen hat, der wird sich sicherlich wundern, warum ich noch kein Wort zu alternativ Medien verloren habe (ja genau, sowas wie Fernsehen, Musikindustrie, …).
Denn diese wollen ja bekanntlich auch ein Stück vom Kuchen.
Gut, den haben sie auch bekommen (da ich seit Ende letzten Jahres kein Fernsehen mehr gucke und mir somit der Hype in den Pro7 nachrichten erspart geblieben ist, habe ich nicht schlecht gestaunt als ich in die obere linke Ecke des CD Hüllencovers geschaut habe - andererseits - Stefan Raab - kein wunder).

Nur nach zu schnellem Hochmut kommt bekanntlich ja der Fall. Auf Seiten wie dieser, dieser oder dieser kann man nachlesen, dass selbst das beste Management auch mal Fehler macht, wenn es um das schnelle Geld geht. Verträge zu schnell abgeschlossen werden, ohne sich vorher über die jeweiligen Urheberrechte ausgibig zu erkundigen (und das gerade von der Musikindustrie *räusper*).

Auch wenn einige Äußerungen wieder zurückgenommen wurden:
‘[…] Ich hab mir den Beat legendlich bei einem Musik portal runtergeladen, ich hab keine Rechte an dem Beat, soviel ich weiss wurde dieser Beat eh nur aus irgendwelchen Music maker Bauklotzen zusammen gestellt.

Es ist eben nur so, dass Grup tekkan gemeint hat, dass sie irgendwie die idee hatten zu der Musik. Was eben nicht stimmt.
ABER!: Ich habe ebenso keine Rechte auf den Beat!’

Dennoch einfach nur peinlich für Musik- und Handyklingeltonindustrie - zumal schon echtes Geld damit verdient wurde.

Abschließend möchte ich eigentlich nur nochmal auf die Macht des Internets hinweisen, die diesen Werdegang ermöglicht hat und unabhängig vom Geschmack des potentiellen Konsumenten - Respekt vor den Jungs, die sich immerhin bewiesen haben und dieses Potential ausnutzen konnten.
Hut ab.

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