iGot my first iPod
Ja! Es war endlich soweit. Ich habe heute mein erstes Apple Produkt über die DHL Paketstation in Empfang genommen. Ein wenig gewundert hat mich die kleine Verpackung anfangs schon. Gerade letztes Wochenende habe ich Masi’s Fotos über sein erstes iPod Erlebnis betrachtet - die alten Transportboxen waren vergleichsweise geräumig. Aber es kommt ja bekanntlich auf den Inhalt an
Hier sind nun meine Fotos.
VisualDNA
Der Titel lässt einen vermuten, dass die folgenden Zeilen sich mit einem Manga beschäftigen. Dieses ist jedoch falsch…
Ein Freund machte mich gerade mit folgenden auf eine Website mit wohl neuem Konzept aufmerksam: “interessante Partner-Findungs-Seite: imagini.net“. Zuerst ein wenig geschmunzelt, wurde ich jedoch neugierig und hab mir das Ganze mal angeschaut…
Das Prinzip beruht darauf, dass man sich durch Selektion von Bildern, welche einem zu einem bestimmten Thema am geeignetsten repräsentiert, beschreibt. Ähnlich wie bei Fragenkatalogen in Frauen- bzw. Teeniemagazinen wurde jeder Wahlkombination bestimmte textuelle Beschreibungskriterien zugeordnet. So kann man anschließend also erfahren, was für ein “Typ” man ist. Diese Auswahl wird anschließend noch mit anderen Mitgliedern gematcht.
Anlässlich des 14. Februars gibt es noch ein weiteres, unabhängiges Feature - den Imagini Valentine Gift Finder, welcher wohl analog zum ursprünglichen Gift Finder funktioniert.
Auch wenn ich die Wahl nicht immer 100%ig durchdacht, sondern eher nach dem Prinzip “Spontan gefällt mir das was ich sehe” beantwortet habe… hier ist das Ergebnis vom Imagini Valentine Gift Finder, der mich wie folgt beschreibt:
- You get your kicks from living life at top speed - you’ve got heaps of energy and confidence that takes you in any direction. Your confidence is what others find sooo attractive!
- Never one to bum about - you like to feel special and dip your toes into a more charmed lifestyle.
- You love that old fashioned movie romance. Whether you go skating or dancing, you like your date to have a retro edge.
- Gadding about town, you’re a night owl who loves the buzz of the city bars and dance floors. You know all the right moves to get you in the best spots in town.
- So… you like to live up to dreams of desire, you know what makes your partner tick - that’s the real turn on.
- To impress, your date should rise to the challenge. You’re competitive and happy to win - a tough opponent to crack.
- When extra time appears, you will spend it getting a little closer for some comfort. You have a hands on approach to getting your feelings across!
- Starting with your style, you have cool, quirky taste - you love bold color. You dig the futuristic look of the 50s and 60s, mixed with truly modern designs. You love objects that are minimal, fuss free - with a splash of pop.
Das lasse ich einfach mal unkommentiert so stehen.
Trotz der vielen Mühe die sich die Macher hinter der ganzen Umsetzung zweifelsohne gemacht haben, sehe ich selbst in dem ganzen nicht mehr als ein nettes Spielzeug was man wohl ein paar Mal besuchen kann.
Screencasts selbstgemacht
Bei meiner Arbeit konnte ich vor kurzem das Interesse an selbstproduzierten Screencasts wecken. Aktuell geht es dabei darum Mitarbeiter gezielter neue Features der firmeneigenen Software näher zu bringen, ohne ein gemeinsames Zeitfenster für eine größere “Schulung” finden zu müssen. Außerdem bleiben so die Information als Referenz im Intranet verfügbar und können bei Bedarf nochmals angeschaut werden.
Getestet habe ich zunächst die kommerziell orientierte Software Camtasia Studio der Firma Techsmith. Diese machte Bereits nach kurzer Zeit einen sehr guten Eindruck auf mich. Die Komprimierung des mitgelieferten Codecs war gut, die Bedienung komfortabel und man bekommt eine Menge weiterer Nachbearbeitungsmöglichkeiten, wie z.B. das nachträgliche Schneiden und Vertonen des aufgezeichneten Videomaterials. Selbst das zusätzlich Aufzeichnen von externen Quellen wie z.B. einer Webcam schien möglich zu sein.
Unterm Strich sind die ca. 300 Euro also wohl gerechtfertigt, dennoch stellte sich mir die Frage ob es nicht auch günstiger oder gar ganz umsonst geht.
Von der selben Firma gibt es für ca. 80 Euro noch eine aus meiner Sicht abgespeckte Variante, die trotz dessen sogar im Bundle mit der Studio Version verkauft wird. Diese verfügt über keinerlei nennenswerten Nachbearbeitungsfunktionen und bietet keinen Export in das Adobe Flash Format an.
Über die bereits oben genannte Wikipediaseite bin ich schließlich fündig geworden. Die opensource Implementierung CamStudio bietet alles wesentliche, was man sich wünscht (Fullscreencapturing, Aufnahme von Audioquellen, SWF-Export). Auch diese Software kommt mit einem eigenen Codec, welcher anscheinend jedoch nicht ganz so effizient arbeitet, wie der von TechSmith.
Nachträge Bearbeitungsfunktionen such man hier jedoch vergebens. Dafür hat man im Zweifel aber eine Menge Geld gespart und kann diese in ein einfaches Videoschnittprogramm investieren (oder man nimmt sich die Zeit und sucht selbiges in den einschlägigen opensource Verzeichnissen), welche einem anschließend in eine ähnliche Lage versetzen wie Camtasia Studio.
Beide Tools sind für Microsoft Windows ausgelegt. Für Anwendungen dieser Art, ausgelegt für alternative Betriebssysteme, sollten sich xvidcap und screenkast anschauen.
BSP Maps selbstgemacht
Wenn auch schon etwas betagt, so sind die ursprünglichen Versionen der Q-Engine immer noch eine der faszinierendsten - nicht zuletzt, weil diese seit geraumer Zeit frei zur Einsicht verfügbar gestellt wurden.
Wer sich - aus welchen Gründen auch immer - den gängigen Editoren (radiant, GTKradiant) stellen möchte, sollte sich folgende Sites näher angucken:
JS, DHTML Helferlein
Ich persönlich bin nicht so stark der Fan von Javascript und DHTML (von der Pieke auf) selbstprogrammieren. Aber manchmal möchte man doch die tollen Benefits dieser Technologien nutzen. Gottseidank gibt es für Faule wie mich andere Leute, die anscheinend damit keine Probleme haben und Ihre Werke anschließend mit jederman sogar teilen.
Eine gute Resource in Hinblick auf DHTML Navigationen und einem WYSIWYG Editor, besuche ich gerne die Site von Cezary Tomczak.
Dort findet man einfache und funktionierende opensource Implementierungen der eben genannten Dinge.
Sneak peak - Neue Trillian Version
Cerulean Studios kündigt eine neue Version seiner Multimessengersoftware Trillian für Windows an. Sie trägt den Namen Trillian Astra und bietet der Präsentation nach wohl im wesentlichen eine Menge neuer Integrationsmöglichkeiten aktueller Webtechnologien und das ganze unter neuem Design, welches mich ein wenig an das Apple iPhone erinnert ![]()
Hier nun ein paar Features, die mir besonders ins Auge gefallen sind:
- SocialWidgets. Ersetzen wohl ein wenig die Plugins. Sie repräsentieren auf niedliche Art diverse Dinge, wie Favoriten, Flickr Pages, etc. Astrabenutzer kriegen zudem anscheinend eine Profile HTML Page im Web, worüber andere diese Informationen einsehen können. Die Widgets sind kleine Flashmovies und jeder Flashentwickler darf eigene Widgets beisteuern.
- Die komplette Kontaktliste wird Serverseitig gespeichert.
- MySpace and GoogleTalk wird integriert.
- Multiple Filetransfer wird vereinfacht. Einige Services unterstützen keine Mehrdateiübertragungen, daher werden diese nun einfach on-the-fly in eine ZIP Datei gepackt und somit als eine Datei übertragen.
- Man kann seinen Status zukünftig auch adhoc setzen und muss diese nicht erst zu seinem Profil hinzufügen.
- Tablett PC Benutzer können nun auch mit ihrem Zeigestift im Nachrichtenbereich zeichnen. Abhängig vom Service wird diese Handzeichnung dann als grafische Nachricht übermittelt.
- Buzzing unter entsprechenden Kontakten (Serviceabhängig) wird unterstützt.
- Man kann nach Kontakten suchen, wodurch die Liste spontan angepasst wird. Suchkriterien sind Servicename, Realname und Nickname bzw. Screenname. Das ganze trägt einen Namen, der wiedermal sehr an Apple erinnert: “Spotlight search”.
- Optische Features wie Größenanpassung der Fensterhöhe und das automatische verschwinden von Scrollbars, wenn sie nicht gebraucht werden, wurden ebenfalls angekündigt.
- Das Astra-Protokoll liegt offen.
Nunja, was ich weiterhin schade finde ist, dass auch dieses Mal keine Hinweise darauf gegeben sind, dass die Software für andere Betriebssysteme wie Linux oder Mac OS X portiert wird.
Neue Kategorie: podcasts
Hinweis auf ein kleines Miniupdate: Analog zu blogroll starte ich nun eine neue Sektion namens “podcasts”. Hier werde ich in zukunft all die Podcasts auflisten, die ich regelmäßig höre. Gerade für mobile mp3player-Besitzer mag dieses ggf. interessant sein (Gruß an Simon).
Und dann noch kurz zwei Linktipps:
- Wer es leid ist, seinen Kollegen und Eltern einfachste Dinge, wie die verwendung eines Browser (hier Firefox, nun auch für Version 2.0) immer wieder erklären zu müssen, sollten ggf. diesen Link weiterempfehlen: http://firefox-anleitung.net
- Wer gerne über Screencasts bzw. Tutorials in Videoform etwas erklärt bekommt, bzw. auch selbst diese eLearning-Methode anwenden möchte, sollte sich mal hier umschauen: http://www.screencasting.de
Erinnerungen
Vor kurzem kam ich endlich dazu meine alten Iomega ZIP Disketten auszulesen. Mein damals gekauften ZIP-100 Laufwerk hatte inzwischen den Dienst quittiert und so musste ich auf eine andere Gelegenheit warten.
Es war schon recht interessant was man darauf so alles wiederfand. Diversen Stuff wie Wallpaper, Sourcecodes, etc., gezogen mit 28.8er Modem aus dem internen AOL Bereich für viel Geld (insg. ca. 12 DM/Stunde).
Besonders schmunzeln musste ich schließlich über selbstgemachte Dinge. Erste Programmierversuche mit denen man damals noch glaubte die Welt erobern zu können. Darunter auch ein Werkzeug zur Spriteerstellung, entstanden in einem Co-Op zur Anfangszeit meiner Ausbildung (1999?).
Geplant war ursprünglich eine Art Weltraumstrategiespiel, in dem der Spieler eine Planeten zunächst angelegt an Sim City aufbauen und verwalten muss. Anschließend wechselt man bei Bedarf ab einer bestimmten Technologiestufe in eine “gröbere” Ansicht und man sorgt für Kommunikation und Transfers zwischen den verschiedenen eigenen und fremden Planeten, etwa wie in durchschnittlichen Browsergames gleichen Genres.
Internet-, Netzwerk- und echtzeit Mehrspielerunterstützung war damals sowohl vom Knowhow noch von der gesehenen Notwendigkeit her weit entfernt. Stattdessen wollten wir den Spielstand auf mobile Datenträger (Disketten!) abspeichern bzw. herumreichen lassen und demnach - wie Schachspieler, die über Briefe kommunizieren - das Spiel rundenbasiert fortlaufen lassen (bitte spätestens jetzt ein wenig Lachen!).
Ein Binary/Executable oder gar den Source veröffentliche ich aus wohl verständlichen Gründen an dieser Stelle nicht, jedoch vielleicht bald einige andere Fundstücke.
Abschließend zwei kleine Screenshots, für welche ich sogar die DosBox bemühen musste
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